Adventure
 

Generalversammlung 2023

Am 14.01.23 fand seit langem wieder die Generalversammlung des Frauenclubs Ollarzried statt.
Ulrike Baur eröffnete um 14.15Uhr mit der Begrüßung der 51 Damen, die sich alle im Hoigata eingefunden hatten.
Sie freute sich darüber, dass auch ein paar neue junge und auch etwas ältere Damen da waren und gab diesen die Möglichkeit sich selbst vorzustellen.
Sie trug eine kleine witzige Geschichte vor und übergab dann das Wort der Schriftführerin für den Jahresbericht von 2022.
Nicole Keßler bedankte sich noch für die Wahl und das Vertrauen, nachdem die letzten zwei Jahre keine GV stattfand und bedankte sich bei Silvia Eggensberger
für die Unterstützung in ihrem Amt.
Im Jahr 2022 fanden 14 Veranstaltungen statt und auch die Kegeldamen waren wieder sehr aktiv. Vorträge, Besichtigungen, Wanderungen,
der alljährliche Ausflug und das Weinfest konnten wieder wie gewohnt stattfinden. Den Abschluss des Jahres bildete die Messe für die verstorbenen Mitglieder.
Als nächstes trug die Kassiererin Gabi Keppeler die Kassenberichte der Jahre 2020, 2021 und 2022 vor (alle die seit der letzten Generalversammlung anfielen)
und Bärbel Rothenaicher und Geli Keßler haben die Kassenberichte geprüft und für richtig befunden.
Ulrike Baur bat um die Entlastung der Kassiererin und der gesamten Vorstandschaft, die einstimmig beschlossen wurde.
Die erste Vorsitzende setzte fort mit ihrem Bericht, den Ehrungen und Danksagungen; nachdem sie alle bat sich zu erheben um den verstorbenen Mitglieder
des Frauenclubs zu gedenken.
Sie bedankte sich bei Bärbel Prestel für den Bastelabend, bei Sieglinde Duttler für die Deko am Weinfest und allen die so fleißig geholfen haben
oder Einlagen auf die Beine gestellt hatten.
Auch unseren Wirtsleuten galt besonderer Dank, ohne die einige Veranstaltungen nicht möglich wären.
Bei den 14 Veranstaltungen die 2022 stattfanden gab es einen Teilnehmerinnen Durchschnitt von 19 Personen.
Die größte Teilnahme (ausgenommen von Ulli selbst) hatten Elfriede Paul und Erna Bihlmayer .
Bei den Kegelabenden waren die am häufigsten Anwesenden Gabi Boxler, Martina Zwerger, Inge Stiegler und Melli Hartmann.
Seit der letzten Generalversammlung konnte der Frauenclub 4 neue Mitglieder für sich gewinnen: Silvia Erdle, Amelie Boxler, Elisabeth Geiger und Roswitha Schirovski.
Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurde Claudia Garkisch und Silvia Haggenmiller geehrt.
Ulli bedankte sich bei ihren Vorstandskolleginnen für die gute und entspannte Zusammenarbeit.
Zum Abschluss las sie nochmal eine kurze Geschichte vor und gab allen die Möglichkeiten sich Gedanken über Wünsche und Anträge zu machen.
Mit dem Hinweis, dass nächstes Jahr Wahlen bevorstehen und die Vorstandschaft wieder neue Unterstützerinnen brauchen wird.
Außerdem steht das 50jährige Jubiläum im Jahr 2024 an.
Nach ein paar Ideen und Vorschlägen der Besucherinnen zum Programm ergriff die zweite Vorsitzende Jutta Weimar das Wort
um sich bei Ulrike Baur für ihre Arbeit in der Vorstandschaft zu bedanken.
Ziemlich pünktlich um 15 Uhr wurde der offizielle Teil beendet.
Es wurde Kaffee und Kuchen von unserem Wirt Guilliano aufgetischt und zu einem gemütlichen Beisammen sein übergegangen.

 

 
 

Vortrag von Heilpraktikerin Verena Riegg


„Wie geht es Dir? – Von Hormonen bis Klimawandel.“
am 10.11.2022 um 19.30 Uhr im Hoigata in Ollarzried

Die 38jährige Heilpraktikerin Verena Riegg ist Mutter von 2 Kindern und wohnt in Guggenberg, wo auch Ihre Praxis ist.
Verena Riegg informierte uns über die verschiedenen Drüsen im menschlichen Körper, die für die Hormonproduktion notwendig sind. Dabei ging Sie vor allem auf Hypothalamus und Hypophyse ein, welche unter anderem eine Reihe von Hormonen bilden, die die meisten Hormondrüsen im Körper regulieren oder direkt auf bestimmte Organe wirken. Unser Körper bestimmt so abhängig vom Lebensalter im Großen und Ganzen selbst, welche Hormone gerade notwendig sind. So nehmen z. B. Testosteron oder Östrogen im Alter ab.
In der modernen Welt wird der Hormonhaushalt zunehmend durch Umweltfaktoren wie extremen Stress, schädliche Chemikalien und ungesunde Ernährung (zuviel Zucker und Fette) beeinträchtigt.
Der Alltag und Biorhythmus richtet sich nach vorgegebenen Zeiten. Langeweile kann nicht mehr ausgehalten werden. Wir hören zu wenig auf unseren Körper, schlafen meist zu wenig und lassen uns von äußeren Reizen (Fernsehen, Handy) überfluten.
Auch der Klimawandel wirkt laut Verena Riegg auf unseren Körper, der 37° Körpertemperatur halten muss. Wegen hoher Temperaturen ist unser Körper zunehmend mit der Körperkühlung durch Schwitzen und erhöhte Atemfrequenz beschäftigt, die unseren Körper jedoch in Stress versetzen können. Allergien, Diabetes sowie Erkrankungen von Lunge und Herzkreislauf nehmen zu.
Die Frage „Was tun?“ beantwortete Verena Riegg mit folgenden Vorschlägen:
Über Veränderungen nachdenken, z. B. Einschränken des Zucker / Fleischkonsums.
Ganzheitliche Behandlung, die nicht nur eine einzelne Beschwerde sondern den ganzen Körper und Seele einbezieht.
Als Therapiemöglichkeiten nannte sie: Selbstanalyse, Planetary Health Diet (Speiseplan für eine gesunde und umweltgerechte Ernährungsweise), Akupunktur, Pflanzenheilkunde, Meditation, Yoga und Körperarbeit (Bewegung je nach persönlichen Vorlieben), bioidentische Hormone und Vitaminkuren (jedoch nur mit fachlicher Begleitung und mit zeitlicher Begrenzung aber mind. 100 Tage aufgrund des Zyklus).
Im Namen des Frauenclubs Ollarzried aktiv e.V. dankte Ulrike Baur für den informativen Vortrag und überreichte Blumen an Heilpraktikerin Verena Riegg.

 

 

Vortrag von Theresia Zettler „Lebe! Lobe! Liebe! Lache! – Von LebensZeiten und GlaubensZeichen!“


am Donnerstag, 27.10.2022 im Hoigata in Ollarzried

Die lebensfrohe Gemeindereferentin und Pfarrhaushälterin in Kempten Theresia Zettler sprach voll Lebendigkeit, Tatenkraft, Humor und gleichzeitig mit biblischen, weltlichen und praktischen Impulsen.
Sie erzählte Persönliches aus ihrem Leben und ermunterte die Anwesenden, sich an Ereignisse, Erlebnisse, Situationen im Leben zu erinnern – und auch untereinander darüber zu sprechen.
„Jesus – meine Freude. Wann haben Sie sich richtig gefreut? Was war Ihr schönstes Weihnachtsgeschenk? Meines war eine Bettwäsche des FC Bayern, die nachdem sie von der Sonne ausgebleicht und verschlissen war, von meiner Schwester Martina zum Kleid umgenäht wurde.“
„Jesus – mein Geschichtenerzähler? – Was würde Jesus von meinem Leben erzählen, was würde er von Ihrem Leben erzählen? Wann erzählen Sie? Was sind gute Geschichten?“
„Jesus – mein Zuhörer. – Wem hören Sie zu? Wer hört Ihnen zu?“
„Jesus – mein Ruhepol. – Gönnen Sie sich die notwendigen Pausen in Ihrem Leben?“
Weitere Ausführungen waren: Jesus - mein Begleiter: Bei der Taufe wird uns das Taufkleid angezogen. Die Kleidung drückt unsere Persönlichkeit aus, so wie ich mich fühle oder welche Farben mich am heutigen Tag begleiten sollen. Jesus - mein Tröster: Jeder von uns ist ein Geschenk des Himmels. Viele Menschen wissen gar nicht, wie viel ärmer wir ohne sie wären. Sie wüssten es, wenn wir es ihnen sagen würden. Jesus - mein Segen und Heiland: Jesus sagt mir Gutes zu. In seiner Apotheke gibt es Glaube, Hoffnung und Liebe.
Zu einigen dieser Ausführungen trugen anwesende Besucherinnen Texte und Gebete vor, die die Referentin verteilt hatte. Theresia Zettler forderte alle auf, Gutes zur Kenntnis zu nehmen, dafür zu danken und in Frieden zu leben mit Verständnis für andere. Sie schloss ihren Vortrag mit einem Haussegen.
Im Namen des Pfarrgemeinderates und des Frauenclubs Ollarzried aktiv e.V. dankten Sieglinde Bernhard und Ulrike Baur für den erfrischenden Vortrag und überreichten Blumen.

 

 
 

Wachmacherei im Oktober 2022

Gestern durften wir die Wachmacherei in Ottobeuren etwas besser kennen lernen.
Aber nicht nur das! Habt ihr euch schon mal gefragt, was der Kaffee alles durchmacht, bis er bei euch in der Tasse landet?
Was hinter der Bio- und der Fairtrade-Zertifizierung wirklich steckt? Oder wie koffeinfreier Kaffee hergestellt wird?
Wo der Kaffee am ertragreichsten wächst und dass das mit dem Zoll gar nicht so eine einfache Angelegenheit ist, war nur der Anfang.
Wir erfuhren wie der Kaffee von der Kirsche zur Bohne verarbeitet wird und was für Unterschiede es gibt,
sowohl bei der Verarbeitung als auch bei den Bohnen selber. Den Röstvorgang durften wir live bei einem Proberöster im Kleinen miterleben.
Aber auch die großen Gerätschaften durften wir uns ansehen und der Röstvorgang wurde uns genau erklärt.
Doch nicht jeder Kaffee wird gleich geröstet. Es steckt viel mehr dahinter, für jede Sorte gibt es ein eigenes Röstprofil,
dass erstmal vom Röster ausgetüftelt werden muss.
Die Ergebnisse der Wachmacherei wurden uns dann noch bei einer Verkostung nähergebracht.
Wir durften am Rohkaffee schnuppern, an den gerösteten Bohnen, am gemahlenen Kaffee und diesen selbst aufgießen.
Anschließend kam die Verkostung, wobei man sagen muss, als nicht ganz so erfahrene Kaffeeverkoster gab es bei uns eben guten Kaffee
und nicht so guten Kaffee als Ergebnis.
Und als gäbe es hier nicht schon genug Auswahl, kommt es nun auch noch darauf an, wie ihr euren Kaffee zu Hause zubereitet.
Auch hier gibt es einige Methoden, die den Geschmack des Kaffees beeinflussen (siehe Foto).
Alles in allem war es ein sehr informativer Nachmittag. Die Wachmacherei legt sehr viel wert auf Nachhaltigkeit und gute Produkte.
Sie ist auf jeden Fall einen Besuch Wert und wer fragen Rund ums Thema Kaffee hat ist hier gut aufgehoben.
Wir bedanken uns bei Bernd Frieß für die Zeit, das tolles Seminar und natürlich für den guten Kaffee!

 

 

Weinfest 2022

Beim Weinfest des Frauenclubs konnten die Gäste bei Wein und kleinen Brotzeiten
oder Flammkuchen einen gemütlichen Abend verbringen.
Die Band Ü300 spielte mit Sängerin Tanja zum Tanz und zur Unterhaltung und
begeisterte alle mit einem abwechslungsreichen Programm bis spät in die Nacht.
In den Spielpausen gab es manche Überraschung:
Die Teenies des Tanzclubs Ollarzried wurden mit ihrem Schlachtruf begrüßt und führten ihren
aktuellen Tanz vor. Erst nach einer Vorstellungsrunde und einer Zugabe durften sie die Bühne verlassen.
Theresa Locker und Nicole Keßler zeigten, welche Alternativen zu den gängigen Schminkutensilien
möglich sind. So kam statt Rouge Nutella zum Einsatz oder Maggi anstelle eines feinen Parfums.
Mit ihrem Sketch ohne Worte brachten die beiden als schicke Dame und alter Trampel das Publikum zum Lachen.
Auch vom Amtsgericht, welches die Spätfolgen eines ausschreitenden Weinfestes behandelte,
waren die Weinfestbesucher begeistert. Vor Richterin (Ingrid Fiener),
der der Gerichtsdiener (Martina Zwerger) zur Seite stand, waren die schwangere Frau Himmelstößchen (Sabine Freisinger) mit Rechtsbeistand (Sieglinde Duttler) und der Angeklagte (Hans Eggensberger)
sowie eine Zeugin (Bärbel Prestel) erschienen um die Alimente für das erwartete Kind zu verhandeln.
Aufgrund der sehr einfältigen Antworten aller Anwesenden, blieb der Richterin jedoch nur die Maßnahme,
alle zum nochmaligen Besuch des Weinfests aufzufordern – allerdings dann in ihrer Begleitung.

 

Frauenclub-Wanderung 2022-08


„Rund um Ollarzried“

 

Am Freitagnachmittag trafen sich 15 Frauen und eine Hundedame zu einer schönen Runde um Ollarzried. Am Ziel, in Bibelsberg, stärkten sich anschließend alle Spaziergängerinnen und einige weitere Frauen, die direkt zum Ziel gekommen waren, mit sehr leckeren Kuchen und Kaffee. Danach verwöhnte die erste Vorsitzende ihre Gäste zudem mit leichten, erfrischenden Cocktails. Bei traumhaftem Wetter klang der Nachmittag so sehr gemütlich bei angeregten Gesprächen aus.

 
 

Frauenclub -Ausflug

Am Samstag den 16.07.2022 fuhr der Frauenclub nach Esslingen und nach Geislingen.

Alle 38 Frauen wurden zwischen 7.30 und 08.00 Uhr abgeholt von unserem Busfahrer Leo.

Auf dem Weg nach Esslingen wurde natürlich eine kleine Frühstückspause an einer Raststelle eingelegt, wo alle mit Butterbrezen oder Semmeln und Kaffee versorgt wurden.
Auch das erste Sektchen wurde schon genossen.

Gegen 10.30Uhr kamen wir pünktlich zur Stadtführung in Esslingen an. In zwei Gruppen aufgeteilt, zeigten uns zwei Stadtführerinnen die Innenstadt
und erzählten von der Geschichte der Stadt. Darunter auch eine Autorin, die schon mehrere Geschichtsromane geschrieben hat.

Nach gut eineinhalb Stunden voller Informationen und neuen Eindrücken hatte jeder noch etwas freie Zeit um Mittag zu essen,
die Stadt selbst noch zu entdecken oder sich am Ufer des Neckars auszuruhen.

Um 14.30 Uhr ging es weiter mit dem Bus nach Geislingen zum WMF Werksverkauf.

Bei der alten Fischhalle gab es jedoch noch einige Läden mehr zu entdecken die mit tollen Outlet Angeboten lockten.
Von Bekleidungsläden wie Betty Barclay, über Spielzeug von Ravensburger,
bis hin zu einem Kneipp Laden oder verlockenden Süßigkeiten von DeBeukelaer und Lindt.

Nachdem die Geldbeutel bei Manchen ein wenig mehr, bei Anderen nicht ganz so schlimm gelitten hatten,
ging es zum Abschluss ins LariFari in Berkheim zum Einkehren.
Unterwegs wurde noch das Programm für das nächste Halbjahr vorgelesen von der Vorständin Ulli Baur und die ersten Schnäpse wurden verteilt.
Die jeweiligen Gerichte durften die Damen in der Früh schon auswählen.
Draußen im Biergarten genossen wir noch die letzten Sonnenstrahlen während des Abendessens und nach einem Gruppenfoto zur Erinnerung
des schönen Tages machten wir uns auf den Rückweg, auf dem es dann nochmal einen Verdauungsschnaps gab.

Mit vollen Taschen und vollem Magen, wurden alle wieder sicher zurückgebracht.

 
 

Frauenclub: Besichtigung der Firma Sirch (Waldmühle)

22 Damen trafen sich am Donnerstag in der Waldmühle um sich von Inhaber Wolfgang Sirch und seiner Ehefrau einen Einblick in deren Firma und ihre Produkte vermitteln zu lassen.

Während mit den ca. 80 Mitarbeitern der Großteil des Umsatzes mit hochwertigen Paletten generiert wird, schlägt das Herz des Inhabers mehr für den traditionsreichen Schlittenbau sowie vor allem für Kindermöbel und Spielsachen.

Das Design der Spielwagen, dass der Inhaber selbst mit Hilfe eines befreundeten Bildhauers entworfen hat, ist nicht nur schön, sondern, wie sich die Damen überzeugen durften, auch äußerst durchdacht und praktisch.

Zwei Mitarbeiter waren extra länger geblieben und führten den 22 Frauen noch das Biegen des Eschenholzes für die Schlitten sowie die Fertigung der Paletten vor. Nach einem durchweg interessanten Abend, der in geselliger Runde im Gasthaus Adler in Böhen ausklang, schienen einige Frauen bereits Pläne zu schmieden, wann sie der Firma wieder einen Besuch abstatten würden und was sie unbedingt für Kinder und Enkel einkaufen wollten.

 
 

Adventure Golf in Ottobeuren

Die Frauen vom Ollarzrieder Frauenclub verbrachten einen lustigen
Nachmittag beim Adventure Golf in Ottobeuren.
Es wurde in drei Teams gespielt. Siegerin war Julia Haggenmiller,
gefolgt von Angelika Keßler auf Platz 2 und Elfriede Paul auf Platz 3.

 
 

Gaudischiessen am 08.04.2022

Der Frauenclub Ollarzried verbrachte auf Einladung des Schützenvereins gemütliche Stunden um Schützenheim.

Beim Gaudischießen erzielte Martina Zwerger den 1. Platz. Bärbel Rothenaicher und Elfriede Paul folgten auf Platz 2 und 3. Auch die anwesenden Männer beteiligten sich außer Konkurrenz am Schießen. Schützenvorstand Peter Stelzmüller überreichte an alle Teilnehmer/innen Blumen!

 

 

Osterhasen basteln.

Der Ollarzrieder Frauenclub hat unter Anleitung von Bärbel Prestel im Hoigata lustige Osterhasen gebastelt.

 
 

Bericht zur letzten Frauenclub-Aktivität

Vortrag Hr. Wiedemann:
„Das Kreuz mit dem Kreuz“
Am Donnerstagabend trafen sich 20 Damen (unter Einhaltung der Corona-Regeln) im Hoigata
in Ollarzried um dem sehr kurzweiligen und interessanten Vortrag von Herrn Wiedemann zu lauschen.
Der Chefarzt der Ottobeurer Schmerztagesklinik führte sehr anschaulich durch seine Präsentation
mit den wichtigsten Risikofaktoren und Informationen zu Rückenschmerzen,
die deutschlandweit für die meisten AU-Tage verantwortlich sind.
Entgegen der naheliegenden Vermutung gehören ArbeiterInnen des Baugewerbes oder andere Berufe mit
körperlicher Schwerstarbeit nur selten zu seinen chronisch schmerzkranken PatientInnen.
Er führte körperliche Faktoren wie Bewegungsmangel, falsche Bewegungsmuster, Zwangshaltung
und schwache Rumpfmuskulatur, aber auch psychische bzw. seelische Gründe wie Stress,
Druck am Arbeitsplatz, fehlende Wertschätzung und allgemeine Unzufriedenheit als Risikofaktoren
für Rückenschmerzen an. Je nach Studie sind bei vergleichbaren Grundbedingungen ArbeitnehmerInnen,
die unter Stress/Unzufriedenheit leiden 5-7-mal so häufig von Rückenschmerzen
betroffen als die Kontrollgruppe. Auch bei der Genesung/Vermeidung von Chronifizierung spielen
psychische Faktoren eine große Rolle. Wer sich passiv seiner Krankheit fügt,
vielleicht sogar einen Krankheitsgewinn hat, weil er unangenehmen Situationen im Job entkommt,
wird sich ungleich schwerer tun, wieder schmerzfrei zu werden oder Lösungen zu finden mit
eventuell verbleibenden Schmerzen seinen Alltag zu meistern.
Aus seiner täglichen Erfahrung heraus konnte Herr Wiedemann auch gut schildern,
warum bildgebende Verfahren (Röntgen/MRT) nicht immer nur Segen sind.
Eine Veränderung an der Wirbelsäule oder den Bandscheiben muss nicht immer Schmerzen zur Folge
haben und ist in gewisser Weise eine normale Alterserscheinung. Ist sie aber erst einmal entdeckt,
wird nicht immer nach möglichen anderen Ursachen gesucht und häufig operiert, obwohl konservative
Methoden in den allermeisten Fällen auch helfen könnten. Eine wichtige Botschaft des Abends war außerdem,
auch mit Schmerzen in Bewegung zu bleiben und im Alltag lieber rechtzeitig Pausen einzulegen,
als auf den Rückenschmerz zu warten.
Abseits des eigentlichen Themas nutzte Herr Wiedemann den Abend um den großen Nutzen
der Gürtelrose-Impfung herauszustellen.
Das Risiko nach einer Infektion eine sog. Post-Zoster-Neuralgie zu entwickeln,
steigt mit zunehmendem Alter rapide und zu allem Überfluss werden die dann nötigen Medikamente
im Alter immer schlechter vertragen.
Ulrike Baur bedankte sich herzlich beim Vortragenden, der dem Frauenclub, wie schon bei seinen
früheren Besuchen, sehr sympathisch und leicht verständlich ein Thema näherbrachte, dass leider
für fast jede/n im Laufe des Lebens einmal von Bedeutung war oder sein wird.

Bericht von Silvia Eggensberger

 

 

Kunerth Museum Ottobeuren

Am Dienstagabend besuchte der Frauenclub (mit männlicher Begleitung) das Kunerth Museum in Ottobeuren. 8 Damen und 3 Herren ließen sich die aktuelle Ausstellung „Wolfgang Volz – Das Auge von Christo und Jeanne Claude“ von Markus Albrecht näherbringen. Die Führung ging ca. 1,5 Stunden und begann mit dem bei uns wohl bekanntesten Projekt der beiden: Der Verhüllung des Reichtags.
Wolfgang Volz arbeitete seit Anfang der 70er Jahre zusammen mit Christo und Jeanne-Claude, nicht nur als Fotograf, er war auch schon technischer Leiter, Koordinator und Organisator tätig.
Hier werden die unglaublichen Fotos der Werke (überwiegend von Wolfgang Volz, der das Exklusivrecht an der Dokumentation aller Arbeitsschritte hatte) präsentiert.
Beeindruckend sind die Zeichnungen und Collagen von Christo, welche er vor einem Projekt angefertigt hat und mit dem Verkauf er die genehmigten Projekte finanzierte.

Ohne Sponsoren oder Regierungsgelder bezahlten Christo und Jeanne-Claude den Bau ihrer Werke und es war ihnen wichtig alles so zu planen, dass sie nach dem Zeitraum der ‚Ausstellung‘ wieder alles so hinterließen, wie es vorher war. 14-16 Tage konnte man durchschnittlich die Kunst bewundern, bevor alles zurückgebaut wurde.
Nicht immer einfach war die Genehmigung, viele Projekte wurden geplant und gezeichnet, konnten aber nie verwirklicht werden. Jedes Kunstwerk war einmalig und wurde nicht wiederholt.
Die Arbeit, der Aufwand und auch die finanziellen Mittel lassen nur erahnen mit wieviel Leidenschaft man bei dieser Art der Kunst, die nur zeitlich begrenzt steht, dabei sein muss.
Noch viele weitere Werke durften wir bewundern, wie z.B.  Surrounded Islands, Running Fence oder The Floating Pierce. Das aktuellste wurde via Diashow vom Aufbau bis zur Vollendung präsentiert: die Verhüllung des Arc de Triomphe.
Mit vielen neuen Eindrücken und einem Schwung Flyer für den baldigen Ottobeurer Tag der Kunst schlossen wir den Abend ab.
Ein großes Dankeschön an Markus Albrecht für die faszinierende Führung!

 
 

Alpine-Ausstellung

Besichtigung der Alpine-Ausstellung bei Robert Kern in Markt Rettenbach

Robert und Luise Kern begrüßten die Frauen vom Ollarzrieder Frauenclub und auch ein paar Männer im Ausstellungsraum der Alpine Ausstellung gleich neben dem Autohaus Kern in Markt Rettenbach.
Robert Kern erzählte, wie sich die Möglichkeit zum Erwerb des ehemaligen landwirtschaftlichen Gebäudes ergeben hatte und wie er mit Hilfe der beteiligten Handwerksfirmen und mit vielen kreativen Ideen den Umbau zum Ausstellungsraum bewerkstelligte. Auf einer Fläche von 600 qm, verteilt auf 2 Etagen konnten wir einen Blick auf ganz besondere Automobile werfen - das Älteste, ein Rolls Royce stammt aus dem Jahr 1927. Ein besonderer Blickfang ist der rosarote Lincoln. Im 3. Geschoss sammelt Robert Kern jun. Dort gab es alte Möbel, Schulbänke usw. zu entdecken.
Robert Kerns Begeisterung für Autos begann schon in jungen Jahren, nach seiner Ausbildung zum Kfz-Mechaniker machte er nach seinem Wehrdienst die Fortbildung zum Kfz-Meister. 1968 eröffnete er das Autohaus Kern in Markt Rettenbach. Er lernte beim Tanz seine Frau Luise kennen, die ihm sehr schnell die unbeliebte Büroarbeit im Autohaus abnahm.
Damals hat er auch seine Leidenschaft für’s Rallyefahren entdeckt. Er war mit selbst aufgebauten Autos sehr erfolgreich regional und später auch Europa-weit unterwegs. Nach einem Unfall mit komplett demoliertem Auto, aber glücklicherweise ohne ernste Verletzungen beendete er seine Rallye-Karriere.
Robert Kern sagt: „Mein Beruf ist mein Hobby – mein Hobby ist mein Beruf. Aus meiner aktiven und erfolgreichen Rallyezeit in den 70er Jahren blieb mir die Liebe zur Alpine bis zum heutigen Tag erhalten.“ Das kann man  beim Spezialist für die Restaurierung alter Autos, insbesondere der Alpine Renault A110 auch spüren. Kunden aus der ganzen Welt kommen ins Allgäu, um sich hier ihr Schmuckstück restaurieren zu lassen. Jedes Jahr findet das internationale Alpine-Treffen, statt zu dem Alpine-Liebhaber aus ganz Europa nach Markt Rettenbach kommen.
Robert Kern erzählte uns von spannenden Begebenheiten, wie seiner entbehrungsreichen und gefährlichen Fahrt durch die Sahara und auch von seiner Moped-Reise nach San Tropez, die er als 15jähriger mit Freunden unternahm.
Heute fährt Robert Kern mit seinem Alpine 110 regelmäßig als Vorhut bei den großen Rallyes für gute Zwecke. Im Nebengebäude konnten wir dann auch die neueren Fahrzeuge anschauen.

Nach der kurzweiligen Führung erwarteten uns Luise und Alexandra Kern zu Kaffee und Kuchen. Auf der Terrasse konnten wir den herrlichen Herbsttag genießen. Ulrike Baur bedankte sich mit Blumen und Geschenken bei Luise und Robert Kern für die interessanten Erzählungen und die Führung durch die Alpine-Ausstellung.
Robert Kern jun., der heute das Autohaus Kern führt, zeigte uns anschließend das von ihm renovierte Nachbarhaus, das er mit handwerklichem Geschick und Kreativität mit ausschließlich gebrauchten Materialien liebevoll umgebaut hat. Im Obergeschoß gibt seine Frau Mirjam ihre Yogastunden. Alle waren von der gelungenen Anlage begeistert.

 

 

Spaziergang rund um Ollarzried

11 Frauen und ein Hundemädchen nutzten denn herrlichen Herbsttag
für einen Spaziergang rund um Ollarzried.
Anschließend gab es auf dem Dorfanger Kaffee und selbstgebackenen
Kuchen und auch ein Schlückchen Sekt.

 

Frauenclub Ausflug Juli 2021

Am Samstag konnte der jährliche Ausflug des Frauenclubs wieder stattfinden. Unter Einhaltung der geltenden Maßnahmen und den ‚drei Gs‘ konnten wir die Reise ganz entspannt antreten.

Es wurden alle 40 Damen morgens eingesammelt von unserem Busfahrer Leo. Nach der Begrüßung von Ulrike Baur gings relativ schnell zur Frühstückspause in Erlenmoos, wo es Butterbrezen, Kaffee und ein Sektchen zum Auftakt gab.

Gegen 9.45Uhr kamen wir an unserem ersten Ziel, Biberach, an. Dort wurden wir schon von zwei Stadtführerinnen erwartet, die uns die Altstadt in zwei Gruppen zeigten.
Biberach wurde das erste Mal 1083 erwähnt, der Name setzt sich zusammen aus Biber und Bach.

Angefangen an der Stadthalle und dem Stadtgarten, neben dem letzten Stück der Stadtmauer, gings durch das Hundert-Gulden-Loch (welches so heißt, weil es Hundert Golden kostete, den Durchbruch in die Mauer zu machen) ins Weberviertel.
Die Weber waren früher das wichtigste Handwerk bis ca. 1600, man erkennt noch durch die Treppen vor jedem Haus, dass die Keller nicht ganz unter der Erde liegen, da dort die Weber ihre Leinen verarbeitet haben und Tageslicht dafür benötigten.
Der Gigelturm, war nicht wie der weiße Turm ein Verteidigungsturm, sondern ein Wachturm. Zum einen natürlich gegen die Feinde, zum anderen auch für den Brandschutz in der Stadt, da die Fachwerkhäuser eng beieinanderstehen und so schnell reagiert werden konnte.
Weiter gings zum Ochsenhausener Hof, welcher früher als Pfleghof für das Kloster in Ochsenhausen diente. Vorbei an dem ältesten Bürgerhaus der Stadt Biberach, ging die Führung zur Martinskirche. Das Besondere hier ist, dass diese Kirche evangelisch und katholisch ist. Unsere Stadtführerin erzählt von der Geschichte, wie beide Konfessionen zu einer gemeinsamen Kirche kamen und die schwierigen Umstände, die das früher mit sich brachte. Die Spaltung zog sich durch die ganze Bevölkerung, heute funktioniert die Zusammenarbeit jedoch gut.
Danach liefen wir am alten Rathaus vorbei, welches nicht direkt am Marktplatz steht, weshalb um 1500 ein neues Rathaus gebaut wurde. Beide Erdgeschosse wurden für Verkaufsstände genutzt. Heute sind dort Teile der Stadtverwaltung untergebracht.
Die Stadtverwaltung ist außerdem heute auch im alten Spitalhof zusammen mit einem Museum, wo wir ein Stadtmodell aus dem Jahr 1643 betrachten konnten.
Durch den Spitalhof, über den Viehmarkt, vorbei an zwei Schrannen neigte sich die Führung zum Ende. Abgeschlossen wurde am Marktplatz an einer Esel-Figur, die zurück geht auf die Geschichte ‚Der Prozess um des Esels Schatten‘ nach C. M. Wieland.

Jeder hatte nun noch die Gelegenheit spazieren zu gehen, den Wochenmarkt zu erkunden oder etwas Essen und Trinken zu gehen.

Pünktlich gings weiter mit dem Bus zu unserem zweiten Ziel, dem Langenenslinger Zuckergässle, wo wir um 14 Uhr ankamen und mit Kaffee und Kuchen begrüßt wurden.
„Erinnern Sie sich noch an das Bonbonglas in das Sie im Tante-Emma-Laden fassen durften? An den einzigartigen Geschmack dieser köstlichen Bonbons?“ Mit diesen Fragen lädt das Zuckergässle ein, zu einer Vorführung der Bonbonherstellung wie vor 150 Jahren.
Auf sehr unterhaltsame und humorvolle Weise wurde uns das Zuckerbäcker-Handwerk von früher gezeigt und erklärt. In zwei Stunden, die durch Anekdoten und Geschichten keinesfalls langwierig waren, sahen wir zu bei der Herstellung der traditionellen roten Zuckerhasen, anderer Figuren und den typischen Himbeer-Bonbons.
Die Tradition der roten Zuckerhasen in Süddeutschland gibt es seit dem 18 Jahrhundert, weil damals die Schokolade zu teuer war und eine Alternative gebraucht wurde. Angefangen hat der Besitzer des Zuckergässles und Familienvater Wolfram Stehle mit 50 Formen, heute hat er 2,5 tausend. Er goss einen Elefanten, das Ulmer Münster, einen Hahn, aber auch Zuckerpfeifen und ‚Stundenschlotza‘.
Die verschiedenen Kessel, Werkzeuge und den Kälte-Wende-Tische durften wir kennen lernen und was beim Kochen des Zuckers zu beachten ist. Durch das Kochen auf dem offenen Feuer, hat man den Vorteil der leichten Karamellisierung, welcher bei der industriellen Herstellung nicht zu Stande kommt.
Die ‚Zickerle‘ wie die Bonbons liebevoll im Dialekt genannt werden, bekommen ihre Farbe hier durch Fruchtsäfte und den Geschmack durch Zitronensäure und Himbeeraroma. Die Masse wird, wenn sie ein wenig abgekühlt ist, durch zwei Walzen gedreht, wodurch sie ihre unverkennbare Form bekommen. Sie werden auseinandergebrochen und mit Zuckerwasser (welches gekocht wird um die richtige Konsistenz zu bekommen) übergossen. In einem Kessel gedreht oder im Sieb geschüttelt wird das Zuckerwasser gut verteilt zu Puderzucker.
Viele weitere Sorten, Formen und Walzen gab es im Laden und im Museum zu entdecken, ein schön angelegter Garten lud zu einer kleinen Pause an der frischen Luft ein, bevor es eine deftige Vesper mit Leberkäs und ‚Briegele‘ von der zugehörigen Bäckerei gab.

Die Heimreise wurde gegen 18.30Uhr angetreten.
Ulrike bedankte sich bei allen Helfern und bei unserem Busfahrer Leo und verabschiedete sich von allen nach diesem schönen Tag.

 
 

Frauenclub Ausflug Adventure Golf_2

 
 

Besichtigung des Hochwasserschutzes in Eldern am 15.10.2020

Am Donnerstagabend fand die Besichtigung des Hochwasserschutz in Eldern für den Frauenclub Ollarzried statt.
Man traf sich um 19.30 Uhr am Schützenheim, wo bereits Herr Bielefeld vom Wasserwirtschaftsamt aus Kempten bereitstand. Nach einer kleinen Begrüßung und Einleitung von Ulrike Baur und anschließend von Herrn Bielefeld gingen die 20 Teilnehmer (auch ein paar Männer) direkt hoch auf den Damm.
Die Planung:
Die Planung des Projektes in Eldern begann 2014, Eldern ist das erste Projekt von Fünf geplanten. Weitere folgen noch bei Westerheim, Engetried, Sontheim und Altusried um die Orte im ganzen Tal zu schützen. Die Günz ist das längste Bachsystem Bayerns und führt das Wasser bei Regen durch die Ortschaften nicht immer schnell genug ab.
Es wurde dabei die Gewichtung eines Schadens bei einem möglichen Jahrhundert-Hochwasser mit den Kosten des Projekts gegenübergestellt. Das Projekt in Eldern beläuft sich auf Gesamtkosten von 18 Millionen Euro, davon sind 11 Millionen Baukosten.
Bei der Planung spielten viele Faktoren eine Rolle, beispielsweise wurden geotechnische Untersuchungen durchgeführt, um den Zustand des Bodens festzustellen und der Boschachbach musste mitberücksichtigt werden. Eine Abstimmung mit dem Umweltschutz bezüglich der Flächennutzung und der Ortschaften fand statt. Auch die Staatsstraße war ursprünglich anders geplant, aber bei der Abstimmung mit dem Naturschutzbund hat man sich für die jetzige Variante entschieden.
Herr Bielefeld hat erklärt was für eine große Rolle dabei der Grunderwerb spielt, weil es ihnen wichtig ist, mit den Eigentümern eine gemeinsame Lösung zu finden und niemanden zu übergehen.
Der Hochwasserschutz in Eldern:
Die Baugenehmigung gab es in 2017, im Februar 2018 wurde dann mit der Baustraße begonnen. Es wurde der Boschachbach verlegt, mit den Aushebungen begonnen und die Staatsstraße verlegt.
Die Erdaushebungen wurden getrennt und die unbelastete Erde wieder verwendet für die spätere Befüllung.
Im August 2020 ging das Rückhaltebecken in Betrieb, welches 1,6 Millionen Kubik fasst. Der Damm sperrt mit 790m Länge den Talraum ab. Es dauert ca. 2-3 Tage um das Becken zu entleeren, der Durchlass für die Wasserabgabe ist dauerhaft auf 26,2m³ eingestellt.
Kommt es zu einem Hochwasserereignis muss jemand 60h am Damm sein. Dafür ist das Betriebsgebäude, indem sich auch der Technikraum befindet, so ausgerüstet, dass man ein paar Tage dort verbringen kann. Ansonsten ist der Damm nicht dauerhaft besetzt.
Es gibt einen Bereitschaftsdienst, mit dem die Betriebsbereitschaft der Dämme sichergestellt wird.
Dieser setzt auch den Stauwärter in Alarmbereitschaft bei einem möglichen Hochwasser.
Durch mehrere Sonden werden verschiedene Wasserstände kontrolliert, damit es immer eine doppelte Sicherheit gibt. Außerdem werden ab einem bestimmten Wasserstand weitere Stellen, wie die Feuerwehr oder das THW, gewarnt. Sollte die Technik ausfallen ist eine manuelle Steuerung möglich, dafür gibt es eine Pegellatte, wo der Wasserstand erkannt wird und ein Handrad.
Sollte der Katastrophenfall eintreten und ein Hochwasser über den Bemessungen eintreten, ist auch hier eine gewisse Sicherheit gegeben mit einem definierten Punkt für den Überlauf. Die Wehrklappen werden durch einen Schwimmer geöffnet um Wasser abzulassen.
Momentan wird der Damm 2x jährlich gemäht. Beim Saatgut wurde hier auf Artenreichtum geachtet, eine andere Möglichkeit wäre die Schafbeweidung.

Nachdem auch die restlichen Fragen geklärt wurden, bedankte sich Ulli mit einer Flasche Likör.
So viele Informationen muss man erstmal sitzen lassen, die Erklärungen von Herrn Bielefeld waren sehr ausführlich und verständlich. So eine Besichtigung ist auf jeden Fall zu empfehlen bei Interesse an diesem neuen Hochwasserschutz; der Planung, der Funktion und der Einbindung in die Umgebung.

 

 
 

Wanderung

Am Donnerstag stand die alljährliche Wanderung (06.08.2020) des Frauenclubs an.
Am Dorfanger trafen sich die Ersten um 18.45Uhr, von wo aus sie in Daßberg und Bibelsberg noch ein paar fleißige Läuferinnen einsammelten.
Insgesamt zu Zehnt marschierten Sie nach Boschach zum Golfplatz, dort war ein Tisch für 20Uhr reserviert. Pünktlich kamen die Wanderer an und wurden schon von einigen Mitgliedern erwartet, die direkt gekommen sind.
Nachdem alle eingetroffen waren, genossen 30 Damen die vielseitigen Gerichte der kroatischen Besitzer.
Dank des schönen Wetters konnten die Damen draußen auf der Terrasse der Wirtschaft den Abend verbringen.

 

 
 

Am Campingplatz in Ottobeuren

17.07.20

Nach langer Programmpause, startete der Frauenclub ins zweite Halbjahr mit einem Besuch beim Campingplatz in Ottobeuren.

Sabine und Clemens Vollmar hatten eine Idee, sie haben die Herausforderung zusammen angenommen und diese Idee auch in die Praxis umgesetzt.
So entstand auf einem ursprünglich als Gewerbegebiet ausgeschriebenen Grund eine Anlaufstelle für Touristen und Durchreisende.
Nach der herzlichen Begrüßung durch die Besitzer, leitete Sabine mit der Entstehung ein, erzählte von ihren Plänen und erklärte was alles hinter ihrem Konzept steckt.
Die wunderschöne Lage am Rand von Ottobeuren und in der Nähe des Günztals lädt zu einem ruhigen Urlaub ein. Natur und Kultur wird reichlich rund um geboten, viele Prospekte und Karten stehen hierfür an der Anmeldung zur Verfügung.

Trotz allem ist dieser Platz noch weit genug vom Massentourismus der Alpen entfernt, wodurch Sabine und Clemens auch immer wieder Gäste begrüßen, die dem entfliehen möchten.
Die Einen möchten den Lärm und die Hektik der Stadt für ein paar Tage vergessen, während die Camp-Nachbarn möglicherweise nur auf der Durchreise sind.

Dafür ist hier reichlich Platz geboten auf 15000m², wo jeder der 85 Stellplatz stolze 103m² fasst mit eigener Strom-, Wasser- und Abwasser-Station.

Regionalität und Umweltbewusstsein wird hier ernst genommen.
Es wurden ca. 550 Bäume und Sträucher gepflanzt und eine Blumen- & Kräuterwiese am Rand des Campingplatzes. Ein heranwachsender Birkenhain bietet ein schattiges Plätzchen mit einer gemütlichen Liege.

Sabine Vollmar führte uns durch die Anmeldung, wo die Gäste begrüßt werden und wer möchte kann hier sogar Semmeln fürs Frühstück bestellen. Direkt daneben liegt die Spülküche.
Wir bekamen ein Matratzenlager im Obergeschoss zu sehen. Insgesamt 34 Betten können hier noch belegt werden, auf 5 Zimmer verteilt.
Danach gings weiter zu den Waschräumen, wir gingen über die Stellplätze zum Birkenhain, bewunderten die Blumenwiese und endeten wieder auf der Terrasse.

Natürlich ist alles noch schön neu und modern und dies wissen die Camper, laut Sabine, auch zu schätzen und hinterlassen alles wie gewünscht.

20 Frauen nahmen teil und genossen nach der Führung noch  Kaffee und Kuchen.
Als alle gut gesättigt von der köstlichen Bananenrolle der Konditorei Gerle waren, bedankte sich Ulrike Baur im Namen des Frauenclub mit einem kleinen Präsent bei Sabine und Clemens und stellte zum Schluss noch das Programm für das restliche Jahr 2020 vor.

 

 

Kaffeekränzchen


„50 Jahre Ulrike Baur“
13.03.2020

Anlässlich ihres 50. Geburtstages hatte die erste Vorsitzende des Frauenclubs Ulrike Baur zum Kaffeekränzchen in den Hoigata geladen. Die neuen Wirtsleute verwöhnten die 43 Damen mit schön verzierten und sehr leckeren Kuchen.
Während des ganzen Nachmittags hatten die Gäste viel Spass mit einer Fotobox und auch sonst wartete noch die ein oder andere Überraschung auf die Jubilarin.
So startete Silvia Haggenmiller einen Angriff auf die Lachmuskeln, indem sie sehr unterhaltsam von den Gefahren des alljährlichen Frühjahrsputzes berichtete. Diesen musste, nachdem ein UPS-Fahrer ihren Fuß aus einem Eimer befreit hatte, nach weiteren Pannen und Blessuren schlussendlich der Staubsaugervertreter von Vorwerk übernehmen. Das Vorstandsteam des Frauenclubs (Jutta Weimer, Gabi Keppeler, Corina Probst und Silvia Erdle) sorgte sich um die Gesundheit ihrer Vorsitzenden und brachte allerlei gesundes Gemüse inklusive Ratschlägen zur Verwendung.
Wenig später betraten Berta und Innozenz (Sieglinde Duttler und Ingrid Fiener) die Bühne und sinnierten gemeinsam über ein geeignetes Geschenk. Vor Ideen wie Selbsthilfekurs („Wia fühl i mi als alter Hafa a no wertvoll?“) und Mähroboter machte die künstliche Wiese das Rennen. Da es sich bei diesem Geschenk auch noch um recyceltes Plastik handeln würde, wäre es nicht nur praktisch und riesengroß, sondern auch umweltfreundlich.
Zum Abschluss überraschten dann auch noch die TCO-Mädels (Theresa Scholz, Sandra Scholz, Anja Schmidhofer, Sabrina Baur und Mirjam Zettler) Ulrike Baur mit ihrem Auftritt. Dieser wurde unterbrochen von den, ein wenig älteren, Hupfgratlern (Birgit Keßler, Susanne Petrich, Jutta Weimer, Angelika Keßler, Terry Müller, Bärbel Rothenaicher und Silvia Erdle). Ließ der Aufmarsch mit verschiedensten Hilfsmitteln noch Böses ahnen, so konnten nach einigen Sekunden mit Musik die Krücken und Stöcke mitsamt den Kittelschürzen weggeworfen werden und die Damen tanzten durch die mit Hilfe von Theresa Scholz eingeübte Choreographie. Anschließend mussten die zittrigen Gelenke allerdings mit Schnaps beruhigt werden.

 

 

Faschingsfrühstück vom Frauenclub 2020

 
 
 
 

auf den Martinsturm in Memmingen

Foto: Ulrike Baur

 
 
 
 
 

Besuch - Museum für Zeitgenössische Kunst